Das Maigrillen

17.09.2011 | Featured | Grilltipps





Jeder, der die Tradition des Maibaumstellens kennt, der weiß auch, dass am Ende des Aufstellens eine Feierlichkeit stattfindet. Die Errichtung des Maibaumes stammt noch aus dem 13. Jahrhundert, als dieser noch als Pfingstbaum bekannt war. Traditionsgemäß wird damals wie heute am ersten Mai ein Baum durch die Ortschaft getragen und in der Stadtmitte oder einem bekannten Platz errichtet, wo ihn jeder bestaunen kann. Und immer wird der Tag mit einem Fest bestärkt, an dem sich Helfer und Freiwillige zusammenfinden, um das Aufstellen und den Tag zu feiern. Mithilfe eines Gastronomie Grill und jeder Menge Bier wird nahezu immer auch Gegrilltes gereicht, um weshalb auch von Maigrillen die Rede ist.

Der Maibaum als Liebesbeweis

Neben dem Grillen gibt es auch die Tradition der jungen Generation, welche darin besteht, der holden Umworbenen einen Maibaum aufzustellen. Die geschieht ebenfalls in der Nacht auf den ersten Mai unter der Mithilfe von den Freunden. Generell gilt dies dann als Liebesbeweis, muss aber nicht zwingend von der Beschenkten akzeptiert oder angenommen werden. Nach einem Monat wird der Baum schließlich vom gleichen Bewerber wieder abgeholt und bei erfolgreicher Werbung erhält der Werbende einen Kuss der Umworbenen und je nach Brauch eine Kiste Bier des Vaters. Doch selbst das muss nicht zwingend eine Beziehung bezeichnen, sondern kann auch für eine gute Freundschaft stehen. Und auch hier wird gerne ein Grillfest veranstaltet, als Belohnung für die nächtlichen Bemühungen und als Feierlichkeiten zum ersten Mai. So schaut das Maigrillen auf eine recht lange Tradition zurück und hat immer noch Bestand.

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